Was ist vorhanden? Was wird gebraucht? Und was soll später noch dazukommen? Daraus machen wir eine Lösung, die zu Ihrem Gebäude und Ihrem Alltag passt.
STROM VOM EIGENEN DACH
Heute passend planen. Morgen weiterdenken.
Eine PV-Anlage muss mehr können, als auf das Dach zu passen. Wir betrachten Ihren Verbrauch, den Speicher und die vorhandene Elektroinstallation gemeinsam. E-Auto, Wallbox oder zusätzlicher Strombedarf gehören von Anfang an mit auf den Tisch.
Zählerschrank, Verteilung und Anschluss mitplanen.
04
Inbetriebnahme & Betreuung
Ein verständlich übergebenes System und ein Ansprechpartner danach.
IM BLICK. UNTER KONTROLLE.
Sicherheit, die zu Ihrem Gebäude passt.
Wir betrachten Zugänge, Nutzung und vorhandene Technik. Daraus entsteht ein Konzept für Alarm- und Kameratechnik, das sich im Alltag bedienen lässt – mit sinnvoller Vernetzung und einer klaren Einweisung.
Bedarf aufnehmen, Komponenten abstimmen, System einrichten.
02
Kamera- & IP-Technik
Bereiche gezielt erfassen und Zugriffe nachvollziehbar einrichten.
03
Bestehende Systeme
Prüfen, ergänzen und wieder auf einen brauchbaren Stand bringen.
04
Wartung & Betreuung
Funktion prüfen und bei Veränderungen nachjustieren.
DIE VERBINDUNG MUSS STEHEN.
Damit aus einzelnen Geräten ein funktionierendes System wird.
PV-Anlage, Kamera, Steuerung und Arbeitsplatz brauchen eine verlässliche Verbindung. Wir kümmern uns um die Netzwerk- und IP-Technik dahinter und behalten auch die vorhandene Infrastruktur im Blick.
Dachflächen, Hindernisse und vorhandene Elektroinstallation erfassen. Wo sinnvoll, nutzen wir eine Drohnenaufnahme als Grundlage für die weitere Planung.
02In 3D durchdenken+
Modulbelegung, Ausrichtung und Verschattung prüfen. Die räumliche Ansicht macht sichtbar, welche Flächen nutzbar sind und wo die Planung angepasst werden muss.
03Verbrauch & Kosten abgleichen+
Speicher, Eigenverbrauch und möglichen Zusatzbedarf berücksichtigen. Auf Wunsch betrachten wir die monatlichen Kosten einschließlich Finanzierung, Reststrombezug und Einspeiseerlös.
04Umsetzung abstimmen+
Elektrische Arbeiten und Dachmontage zeitlich aufeinander abstimmen. Für die Dacharbeiten binden wir passende Partnerunternehmen ein. Leistungen und Zuständigkeiten werden im Angebot festgehalten.
AUFNAHME→3D-PLANUNG→ABSTIMMUNG→UMSETZUNG
IHR GEBÄUDE. AUS JEDEM BLICKWINKEL.
Vom Drohnenflug zum 3D-Modell.
Dachflächen und Hindernisse im Zusammenhang sehen. Bewegen Sie das Modell und entdecken Sie, wie wir die Planung vorbereiten. In Ihrer persönlichen Planung berücksichtigen wir auch Verschattung, Stringbelegung und Wirtschaftlichkeit. Verschattungsanalyse am Beispiel ansehen →
Ein Gebäude. Viele Perspektiven.
Drehen, vergrößern und das Dach von oben ansehen.
Das Modell wird erst beim Start geladen.
Mit Maus oder einem Finger drehen · Mit zwei Fingern zoomen und verschieben
Planungsvisualisierung: 30 PV-Module nach Ihrer Vorlage. Die Belegung ist eine Visualisierung, kein Ausführungs- oder Montageplan.
03 / WER DAHINTERSTEHT
Technik ist unser Handwerk. Mitdenken gehört dazu.
Hinter KIRNEXUS steht Ewald Restle – mit über 40 Jahren persönlicher Praxiserfahrung in der Elektrotechnik.
Dazu kommt langjährige Erfahrung mit Kamera-, Multimedia- und Netzwerktechnik. Das hilft besonders dort, wo mehrere Systeme zusammenkommen oder eine bestehende Installation erweitert werden soll.
Wir sprechen direkt miteinander, schauen uns die Aufgabe an und sagen, was dafür gebraucht wird. Je nach Projekt arbeiten wir mit spezialisierten Partnerunternehmen zusammen.
Ewald RestleKIRNEXUS GmbH
UNSERE PARTNER / ZUSAMMENARBEIT, DIE SICH BEWÄHRT
Man kennt sich. Man kann sich aufeinander verlassen.
Gute Arbeit entsteht auch durch gute Zusammenarbeit. Deshalb setzen wir auf Partner, mit denen wir seit Jahren eng zusammenarbeiten.
ELEKTROTECHNIK · LANGJÄHRIGER PARTNER
Elektro-Service Alexander Boos
Seit vielen Jahren eng verbunden.
Mit Elektro-Service Alexander Boos arbeiten wir seit vielen Jahren intensiv und erfolgreich zusammen. Wir kennen uns, stimmen uns direkt ab und wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können.
Diese eingespielte Zusammenarbeit hilft uns, Projekte gemeinsam anzupacken und die passende Unterstützung zusammenzubringen.
Zero Solar Energy unterstützt uns bei der Dachkonstruktion, der Verlegung der PV-Module und der Verstringung – also der Verbindung der Module zu den geplanten Strings.
Wir stimmen die Planung und die Arbeiten auf dem Dach miteinander ab. So greifen die einzelnen Schritte im Projekt ineinander.
IHRE MONATSBETRACHTUNGStromkosten. Kreditrate. Alles im Blick.
Anlage und Speicher selbst anpassen
Eigenverbrauch und Netzbezug verstehen
Mit und ohne Finanzierung vergleichen
Eine erste Orientierung – die genaue Planung machen wir gemeinsam.
GUTE FRAGEN. KLARE ANTWORTEN.
Vorher wissen, was danach zählt.
Von der ersten Idee bis zum Betrieb Ihrer Anlage. Und wenn Ihre Frage fehlt: Rufen Sie uns an.
Warum KIRNEXUS?+
Weil wir uns Ihr Vorhaben persönlich anschauen und die Umsetzung mit einem eingespielten, professionellen Team koordinieren. Dachmontage, Elektrotechnik und Planung müssen zusammenpassen. Wir berücksichtigen die technischen Vorgaben und die für Ihr Projekt geltenden Anforderungen – vom ersten Gespräch bis zur Übergabe. Leistungen und Zuständigkeiten halten wir im Angebot fest.
Welche Systeme und Solarmodule verbauen wir?+
Wir setzen auf eine bewusst ausgewählte Produktpalette. Unsere Komponenten beziehen wir über etablierte, europaweit tätige Distributoren und arbeiten mit Herstellern zusammen, deren Systeme wir aus zahlreichen eigenen Installationen kennen. Bei unserer Auswahl zählen das Zusammenspiel der Komponenten, die praktische Erfahrung und ein gut erreichbarer technischer Support.
Ihre Wünsche und bevorzugten Hersteller besprechen wir selbstverständlich mit Ihnen. Wir bieten jedoch ausschließlich Systeme an, mit denen wir vertraut sind und die wir fachgerecht installieren, einrichten und betreuen können. Das erleichtert die Umsetzung für Sie und für uns: Wir kennen die Einstellungen, die Abläufe und die Ansprechpartner, wenn eine technische Frage auftaucht.
Bei den Solarmodulen setzen wir überwiegend auf AIKO. AIKO betreibt mit dem Solarlab AIKO Europe ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Freiburg. Auch bei den Modulen legen wir Wert auf kurze Wege zum Support und direkte Ansprechpartner. Welches Modul zu Ihrem Dach passt, entscheiden wir anhand der konkreten Planung.
Direkter Draht zum Hersteller-Support.
Support ist für uns eines der wichtigsten Kriterien bei der Systemauswahl. Wir pflegen sehr gute, direkte Kontakte zum technischen Support der von uns eingesetzten Hersteller. Wir kennen die Ansprechpartner und können technische Fragen gezielt mit ihnen klären. Für Sie heißt das: Sie wenden sich an uns, und wir kümmern uns um die weitere Abstimmung – auch nach der Inbetriebnahme. Mehr zu AIKO und dem Entwicklungsstandort Freiburg ↗
Wie beginnt mein PV-Projekt?+
Für den Anfang reichen Ihre Kontaktdaten, die Gebäudeadresse, Ihr ungefährer Jahresstromverbrauch und Ihre Wünsche. Ein vorhandener Plan oder ein Foto hilft, ist aber keine Voraussetzung für das erste Gespräch. Danach besprechen wir Ihr Vorhaben, beraten Sie vor Ort und nehmen Dach und Elektroinstallation auf. Daraus entwickeln wir die Planung und ein nachvollziehbares Angebot.
Wenn Sie uns schon vor dem ersten Gespräch einen guten Einblick geben möchten, füllen Sie gern unsere Kundenanfrage aus. Alle Angaben sind freiwillig. Je mehr wir über Ihr Haus und Ihre Wünsche wissen, desto gezielter können wir uns auf die Beratung vorbereiten. Was Sie noch nicht wissen, klären wir gemeinsam.
Ihr Angebot übergeben und besprechen wir persönlich bei Ihnen vor Ort. Wir möchten, dass Sie verstehen, was wir für Ihr Gebäude geplant haben, warum wir die Komponenten empfehlen und welche Leistungen im Angebot enthalten sind.
Gemeinsam gehen wir die Planung durch: die Modulbelegung auf dem Dach, Wechselrichter und Speicher, die Einbindung in Ihre vorhandene Elektroinstallation und auf Wunsch auch Wallbox oder Ersatzstrom. Dazu erläutern wir die berechneten Erträge, den Eigenverbrauch und die Wirtschaftlichkeit – einschließlich der Annahmen, auf denen diese Werte beruhen.
Ihre Fragen klären wir direkt im Gespräch. Änderungswünsche und offene Punkte nehmen wir auf und passen das Angebot bei Bedarf entsprechend an. Auch die nächsten Schritte, Zuständigkeiten und der geplante Ablauf werden gemeinsam besprochen.
Diese persönliche Angebotsübergabe gehört bei uns fest dazu. Sie haben einen Ansprechpartner, der Ihr Projekt kennt, und können Ihre Entscheidung auf einer verständlichen Grundlage treffen – ohne Druck, sofort unterschreiben zu müssen.
Was bringt die Drohnenaufnahme und die 3D-Planung?+
Wenn die örtlichen Voraussetzungen, die Flugregeln und das Wetter es erlauben, erfassen wir Ihr Gebäude mit der Drohne. Aus den Aufnahmen entsteht eine räumliche Ansicht. Damit lassen sich Dachflächen, Hindernisse und die geplante Modulbelegung verständlich besprechen. Das Modell können Sie drehen und aus unterschiedlichen Perspektiven ansehen. Die Aufnahme ersetzt keine erforderliche Prüfung der Dachkonstruktion oder Statik. Unser interaktives Beispiel ansehen →
Berücksichtigen Sie Verschattung, Stringbelegung und Wirtschaftlichkeit?+
Ja. Zur 3D-Planung gehört für uns auch der Blick auf die Verschattung: Wie wirken sich beispielsweise Kamin, Nachbargebäude oder Bäume auf die geplanten Module aus? Wir betrachten die berechnete Verschattung über das Jahr und den Schattenverlauf für einzelne Tage und Uhrzeiten. So können wir die Modulbelegung und die Aufteilung auf die Strings – die elektrisch verbundenen Modulgruppen – aufeinander abstimmen.
Beispiel aus unserer Planung: Die Prozentwerte beziehen sich auf die berechnete jährliche Verschattung der einzelnen Module. Bild anklicken zum Vergrößern.
Grün: 0 %Richtung Rot: mehr Verschattung
In Ihrem persönlichen digitalen Angebot können Sie die Planung interaktiv nachvollziehen: 3D-Ansicht, Verschattung nach Datum und Uhrzeit, Modul- und Stringbelegung sowie die Wirtschaftlichkeits- und Amortisationsberechnung. Die Ansichten lassen sich direkt aufrufen und erkunden. Dazu besprechen wir mit Ihnen Eigenverbrauch, Speicher und die monatliche Gesamtbetrachtung.
Aufnahme, Planung, Angebot und persönliche Erläuterung kommen bei uns zusammen. Sie sehen, was wir vorschlagen und warum. Die Darstellung ist eine Simulation auf Basis der aufgenommenen Gegebenheiten und Berechnungsannahmen, keine Live-Messung oder Ertragsgarantie.
Das hängt von Anlagengröße, Dach, Gerüst, Speicher und dem Zustand der Elektroinstallation ab. Nach der Bestandsaufnahme stimmen wir einen konkreten Ablauf mit Ihnen ab. Dachmontage, elektrische Arbeiten und Inbetriebnahme sind einzelne Schritte; Lieferzeiten, Wetter sowie Termine mit Netz- und Messstellenbetreiber können den Gesamtzeitraum beeinflussen. Wir erklären Ihnen vorab, welche Arbeiten wann vorgesehen sind.
Kümmern Sie sich auch um Zählerschrank, Anmeldung und Netzanschluss?+
Wir beziehen die vorhandene Elektroinstallation, den Zählerschrank und die Vorgaben des zuständigen Netzbetreibers in die Planung ein. Welche Anpassungen nötig sind und wer welche Anmeldung, Unterlagen und Abstimmungen übernimmt, vereinbaren wir vorab. Dazu gehören je nach Projekt der Netzanschlussprozess und die Registrierung im Marktstammdatenregister. Die gesetzlichen Pflichten des Anlagenbetreibers bleiben bestehen – wir erklären Ihnen, welche Schritte von Ihnen benötigt werden.
Wie groß sollten Anlage und Speicher sein?+
Das Dach allein entscheidet nicht. Wir betrachten Ihren Verbrauch, die Nutzungszeiten, mögliche Zusatzverbraucher wie E-Auto oder Heizstab und Ihre zukünftigen Pläne. Ein größerer Speicher ist nicht automatisch wirtschaftlicher. Im PV-Rechner können Sie verschiedene Größen und eine Finanzierung vergleichen. Seine Ergebnisse sind Schätzungen; eine konkrete Auslegung braucht Ihre Gebäudedaten und ein Angebot.
Habe ich bei einem Stromausfall weiterhin Strom?+
Nicht automatisch. Eine normale netzgekoppelte PV-Anlage schaltet bei einem Netzausfall ab. Für eine Versorgung ausgewählter Stromkreise oder des Hauses braucht es ein dafür geeignetes Ersatzstromsystem und die passende elektrische Installation. Wenn Ihnen das wichtig ist, planen wir diesen Wunsch von Anfang an mit ein.
Was passiert nach der Installation?+
Unsere Betreuung endet nicht mit dem letzten Modul. Wir legen Wert auf eine nachvollziehbare Dokumentation und eine persönliche Einweisung. Wir erläutern Ihnen die Bedienung, die verfügbaren Anzeigen und Apps sowie das Verhalten bei Störungen. Welche Pläne, Prüfprotokolle und Herstellerunterlagen Sie erhalten und welche weitere Betreuung vereinbart ist, halten wir passend zum Projekt fest. Auch danach haben Sie einen Ansprechpartner.
Spreche ich direkt mit Ihnen oder mit einer Vermittlungsplattform?+
Sie sprechen mit uns. Wir sammeln keine Anfragen, um sie als Leads weiterzuverkaufen. Wir beraten Sie persönlich vor Ort, telefonisch und über die mit Ihnen vereinbarten Kommunikationswege. Jeder Kunde hat andere Voraussetzungen – deshalb hören wir erst zu und planen dann. Soweit Projektpartner für die Umsetzung eingebunden werden, stimmen wir die Zusammenarbeit und den erforderlichen Informationsaustausch mit Ihnen ab.
Welche Einspeisevergütung bekomme ich 2026 – und wie lange?+
Ja: Bei einer ordnungsgemäßen Inbetriebnahme noch 2026 gilt der für Ihre Anlage maßgebliche Vergütungssatz grundsätzlich für das Inbetriebnahmejahr und weitere 20 Kalenderjahre – bei Inbetriebnahme 2026 also regulär bis Ende 2046. Für neue Dachanlagen mit Überschusseinspeisung nennt die Bundesnetzagentur für August bis Dezember 2026 7,70 Cent/kWh für den Leistungsanteil bis 10 kWp, 6,66 Cent/kWh für den Anteil über 10 bis 40 kWp und 5,44 Cent/kWh darüber bis 100 kWp. Größere Anlagen erhalten einen nach Leistungsanteilen gewichteten Satz. 7,70 Cent entsprechen 0,077 Euro pro kWh. Gesetzliche Ausnahmen, insbesondere Vergütungsaussetzungen bei negativen Strompreisen, bleiben zu beachten. Aktuelle Fördersätze ↗ · Förderdauer nach § 25 EEG ↗
Wie sieht die Einspeisevergütung ab 2027 aus?+
Für 2027 unterscheiden wir klar zwischen geltendem Recht und geplanten Änderungen. Der im Bundestag beratene Regierungsentwurf sieht für kleine neue PV-Anlagen unter 25 kW eine Übergangsvergütung von 5,2 Cent/kWh für nur noch drei Jahre statt der bisherigen 20 Jahre vor. Das ist hier keine Zusage eines endgültigen Fördersatzes. Entscheidend sind die tatsächlich in Kraft tretende Regelung und das Inbetriebnahmedatum. Wir prüfen den aktuellen Stand vor der konkreten Planung und erklären Ihnen die Folgen für Ihr Projekt. Bundestag: Informationen zum Gesetzentwurf ↗
Schaffen wir die Inbetriebnahme noch 2026?+
Wir haben für dieses Jahr nur noch wenige freie Kapazitäten. Anfragen bearbeiten wir in der Reihenfolge ihres Eingangs; die Terminvergabe erfolgt nach Prüfung des Projekts und verbindlicher Abstimmung. Melden Sie sich frühzeitig, wenn die Inbetriebnahme 2026 Ihr Ziel ist. Eine pauschale Termingarantie geben wir nicht: Dach, Material, Wetter und notwendige Abstimmungen müssen passen.
Wichtig: Eine Bestellung, Anzahlung oder Technik im Keller sichert noch keinen Vergütungssatz. Maßgeblich ist die tatsächliche Inbetriebnahme im Sinne des EEG nach Herstellung der technischen Betriebsbereitschaft am vorgesehenen Standort. Erfolgt diese erst 2027, sind die dann geltenden Förderregeln maßgeblich. Wir achten auf einen nachvollziehbar dokumentierten Ablauf. Begriff der Inbetriebnahme: § 3 Nr. 30 EEG ↗
Ja, nach aktuellem Recht ist der Nullsteuersatz für begünstigte PV-Anlagen, wesentliche Komponenten, Speicher und deren Installation nicht zeitlich befristet. Er läuft also nicht automatisch Ende 2026 aus. Ob die Voraussetzungen erfüllt sind und welche Leistungen darunterfallen, prüfen wir für Ihr Angebot.
Gesetze können geändert werden. Einen Wegfall des Nullsteuersatzes stellen wir aber nicht als beschlossen oder unmittelbar bevorstehend dar. Nur als Rechenbeispiel: Würden künftig statt 0 % wieder 19 % auf eine vollständig betroffene Leistung erhoben, würden aus 30.000 Euro netto 35.700 Euro brutto – 5.700 Euro mehr bei unverändertem Nettopreis und ohne Vorsteuerabzug. Ob und ab wann eine Änderung greift, würde vom jeweiligen Gesetz und seinen Übergangsregeln abhängen. Bundesfinanzministerium: Fragen zum Nullsteuersatz ↗
Was kann ich selbst machen?+
Bei einer fest installierten PV-Anlage empfehlen wir: Eigenleistungen immer vorher mit uns abstimmen. Unterlagen zusammenstellen oder Zugänge freimachen hilft. Arbeiten an der elektrischen Installation, insbesondere im Zähler- und Verteilerschrank, gehören dagegen in die Hände eines dafür zugelassenen Fachbetriebs. Eine spätere Prüfung macht eine selbst ausgeführte Installation nicht automatisch zulässig.
Für geeignete steckerfertige Balkonkraftwerke gelten vereinfachte Regeln: bis insgesamt 800 VA Wechselrichterleistung und 2.000 Wp Modulleistung, bei Verzicht auf Einspeisevergütung. Die Registrierung im Marktstammdatenregister bleibt erforderlich; eine zusätzliche Anmeldung beim Netzbetreiber entfällt unter diesen Voraussetzungen. Die 800-VA-Grenze beschreibt die Wechselrichterleistung, nicht den gerade gemessenen Stromüberschuss. Auch hier müssen Anschluss und Montage den geltenden Anforderungen entsprechen.
Bei Ihrer regulären PV-Anlage übernehmen wir die Abstimmung und Anmeldung beim Netzbetreiber sowie mit Ihrer Vollmacht die Registrierung im Marktstammdatenregister. Ihre gesetzlichen Pflichten als Anlagenbetreiber bleiben dabei bestehen.
Aus unserer Erfahrung lohnt es sich, den Fachbetrieb von Anfang an einzubeziehen. Dabei geht es nicht nur um das Verlegen von Kabeln, sondern auch um den fachgerechten Einbau und die Verdrahtung der einzelnen Komponenten im Zählerschrank oder in einem zusätzlichen Unterverteiler für die PV-Anlage.
Vorab prüfen unsere Elektrofachpartner, ob der vorhandene Zählerschrank für die geplante Anlage geeignet ist. Maßgeblich sind die einschlägigen VDE-Regeln und die Technischen Anschlussbedingungen des zuständigen Netzbetreibers. Je nach Zustand und geplanter Nutzung können Nachrüstungen, Umbauten oder ein Austausch erforderlich sein. Ein zusätzlicher Unterverteiler ersetzt diese Prüfung und notwendige Anpassungen am Zählerschrank nicht.
Wir berücksichtigen dabei den erforderlichen Überspannungsschutz sowie – soweit für Ihr System vorgeschrieben – die technischen Einrichtungen und Vorbereitungen für die Einspeisesteuerung nach § 9 EEG und für steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG. Dazu gehören je nach Anschlusskonzept passende Einbauplätze, Schnittstellen und Steuerleitungen. § 14a betrifft den Netzbezug entsprechender Verbraucher, beispielsweise einer Wallbox oder eines netzladenden Speichers, nicht die PV-Einspeisung selbst. Die konkrete Umsetzung stimmen unsere Fachpartner mit den zuständigen Netz- und Messstellenbetreibern ab.
Eine Übernahme selbst eingebauter oder verdrahteter Komponenten durch einen Fachbetrieb ist nicht selbstverständlich. Fehlende Nachweise, notwendige Prüfungen und nachträgliche Umbauten können die vermeintliche Ersparnis schnell aufbrauchen. Deshalb: Erst gemeinsam planen, dann loslegen.
Einspeiseregeln und Netzsteuerung: Was bedeuten § 9 EEG und § 14a EnWG?+
§ 9 EEG: Erzeugung und Einspeisung
§ 9 EEG regelt technische Anforderungen an Erzeugungsanlagen. Bei betroffenen Solaranlagen unter 100 kW mit Einspeisevergütung oder Mieterstromzuschlag ist die maximale Wirkleistung am Netzanschlusspunkt vorübergehend auf 60 % der installierten Leistung zu begrenzen. Die Begrenzung gilt bis zum Einbau von intelligentem Messsystem und Steuerungseinrichtung sowie zum ersten erfolgreichen Steuerungstest durch den Netzbetreiber. Ab 25 kW können zusätzlich Vorgaben zur Fernsteuerung greifen. Inbetriebnahmedatum, Größe, Vergütungsmodell und Übergangsregeln sind entscheidend. Es geht um die Einspeiseleistung, nicht pauschal um 40 % weniger Jahresertrag. Wir klären die Vorgaben für Ihre Anlage und berücksichtigen sie in der Planung. Gesetzestext: § 9 EEG ↗
§ 14a EnWG: Steuerbare Verbraucher
Hier geht es um steuerbare Verbrauchseinrichtungen und deren Netzbezug – nicht um die PV-Einspeisung. Die Regelung betrifft grundsätzlich seit dem 1. Januar 2024 neu in Betrieb genommene Geräte mit mehr als 4,2 kW Netzanschlussleistung, etwa private Wallboxen, Wärmepumpen oder netzladbare Speicher. Bei Netzengpässen darf der Netzbetreiber den Bezug zeitweise begrenzen; dafür gibt es reduzierte Netzentgelte. Normaler Haushaltsstrom bleibt davon unberührt. Wir betrachten mit Ihnen, welche Geräte betroffen sind und wie Steuerung und Energiemanagement sinnvoll zusammenarbeiten. Erklärung der Bundesnetzagentur ↗
Wir setzen die technische Vorbereitung um.
Wir berücksichtigen die technischen Anforderungen nicht nur in der Planung, sondern setzen die erforderlichen Maßnahmen gemeinsam mit unseren Fachpartnern um. Dazu bereiten wir Zählerschrank beziehungsweise Unterverteilung auf die vorgesehene Steuerung vor – einschließlich der notwendigen Leitungswege, Schnittstellen und Einbauplätze nach den Vorgaben des zuständigen Netzbetreibers. Den späteren Einbau und die Aktivierung der Einrichtungen stimmen wir mit Netz- und Messstellenbetreiber ab.
Hinweise zu Vorschriften: Stand 24. Oktober 2026. Welche Anforderungen gelten, prüfen wir anhand Ihres konkreten Projekts und der Vorgaben des zuständigen Netzbetreibers.
WISSEN, WAS FÜR IHR DACH ZÄHLT.
PV aktuell. Klar eingeordnet.
Nachrichten, Regeln und praktische Tipps rund um Ihre eigene Stromversorgung. Kurz erklärt – mit Quellen zum Nachlesen und unserer Einordnung für Ihr Zuhause.
Zuletzt redaktionell geprüft:
Entwicklung
Solarstrom wächst. Was bedeutet das für Ihr Dach?
Die Tagesschau berichtet: Bereits Ende September übertraf die deutsche Solarstromproduktion den Wert des gesamten Vorjahres. Als Gründe werden der Ausbau der Photovoltaik und viele Sonnenstunden genannt.
Einordnung & Quellen +
Der bundesweite Rekord ist kein Ertragsversprechen für ein einzelnes Haus. Entscheidend sind Ihre Dachflächen, die Verschattung und Ihr Verbrauch. Genau deshalb beginnen wir mit einer individuellen Planung statt mit einer pauschalen Ersparniszusage.
Ihr Vorteil bei KIRNEXUS: Wir betrachten Ihr Gebäude im 3D-Modell und stimmen die Anlage auf Ihre Nutzung ab.
Eigener Solarstrom: mehr als nur Einspeisevergütung.
ZDFheute ordnet die gesunkene Einspeisevergütung und die Wirtschaftlichkeit neuer PV-Anlagen ein. Die Bundesnetzagentur nennt für Gebäudeanlagen mit Überschusseinspeisung und Inbetriebnahme vom 1. August bis 31. Dezember 2026 für die ersten 10 kWp 7,70 Cent je eingespeister kWh.
Einordnung & Quellen +
Für Leistungsanteile über 10 bis 40 kWp gelten 6,66 Cent, darüber bis 100 kWp 5,44 Cent. Die Vergütung ist nur ein Teil der Rechnung: Selbst genutzter Solarstrom verringert den Strombezug. Investition, Finanzierung, Betrieb und mögliche Ersatzkosten gehören ebenfalls dazu. Vergütungsanspruch und technische Voraussetzungen sind im Einzelfall zu prüfen.
Ihr Vorteil bei KIRNEXUS: Unser Rechner zeigt Monatskosten und langfristigen Ausgleich. Beispielwerte sind anpassbar und ersetzen kein Angebot.
Ein Batteriespeicher kann Solarstrom vom Tag für den Abend nutzbar machen und dadurch den Eigenverbrauch erhöhen. Die Verbraucherzentrale empfiehlt ausdrücklich, die Kapazität nicht zu groß zu wählen.
Einordnung & Quellen +
Mehr Speicher ist nicht automatisch wirtschaftlicher. Anschaffungskosten, Verluste und die nutzbare Lebensdauer müssen zum erwarteten Nutzen passen. Auch mit Speicher bleibt im Winter in der Regel Netzbezug nötig.
Ihr Vorteil bei KIRNEXUS: Wir stimmen Speicher, PV-Leistung und zusätzliche Verbraucher wie ein E-Auto gemeinsam ab.
0 % Umsatzsteuer: ein Vorteil bei der Anschaffung.
Für begünstigte Photovoltaikanlagen gilt der Umsatzsteuersatz von 0 Prozent. Er kann auch wesentliche Komponenten, geeignete Speicher und die Installation umfassen. Das Bundesfinanzministerium bestätigt: Die Regelung ist nicht zeitlich befristet.
Einordnung & Quellen +
Die Voraussetzungen müssen zur konkreten Lieferung und zum Gebäude passen. Allgemeine Dacharbeiten fallen nicht allein deshalb unter den Nullsteuersatz, weil gleichzeitig eine PV-Anlage entsteht. Ein gesetzlich festgelegtes Ende zum Jahreswechsel lässt sich aus der geltenden Regelung nicht ableiten.
Ihr Vorteil bei KIRNEXUS: Im persönlichen Angebot besprechen wir den Leistungsumfang und die zugehörigen Kosten nachvollziehbar.
Zusammenfassungen und Einordnung: KIRNEXUS. Die verlinkten Redaktionen sind unabhängige Quellen, keine Partner oder Empfehlungsgeber von KIRNEXUS. Angaben gelten zum genannten Prüfdatum. Politische Vorschläge sind erst nach Beschluss und Inkrafttreten geltendes Recht.